Montag, 23. April 2007
Step SNGs
Ich kam erst Samstag und Sonntag wieder zum Spielen und versuchte mich an den Step SNGs auf Partypoker.
Es handelt sich dabei um 6 Turnierstufen, bei der man erst in der obersten Geld erhält. Man kann sich auf jeder Stufe direkt einkaufen oder eben von ganz unten hoch spielen. Je nachdem, welchen Platz man pro Stufe erreicht, bekommt man entweder ein Ticket für den nächsthöhern, den gleichen, einen niedrigeren Step, oder scheidet eben komplett aus.
Ich kaufte mich für $3 auf dem ersten Step ein und gewann dieses Turnier auch direkt. Danach spielte ich gleich noch den nächsten Step am Samstag Abend und wurde wieder erster.
Am Sonntag versuchte ich dann weiter mein Glück. Auch die dritte Stufe ging schön zu spielen und ich kam wieder ins Heads Up, was mir bereits die vierte Stufe sicherte.
Doch dann sollte es dauern. Der direkte Buy In für diese Stufe liegt bei $70 und die Spieler waren dementsprechend rar. Es dauerte sicherlich eine gute halbe Stunde, bis sich endlich 10 Spieler gefunden hatten das Turnier zu beginnen.
Auf dieser Stufe war es dann so, dass nur die letzten zwei oder drei Spieler leer ausgingen und alle anderen einen erneuten Versuch auf einem der unteren Steps erhielten.
Meine erste Hand war JJ und ich erhöhte damit am Button.
Ein Caller und der Flop brachte nur niedrigere Rainbow Karten. Ich erhöhte erneut und wurde wieder gecallt.
Der Turn brachte ein zweites Kreuz auf den Tisch und damit auch mein Set. Ich ging All In und wurde nach einiger Zeit tatsächlich gecallt.
Mein Gegner zeigt Q2s in Kreuz und der River ist natürlich auf seiner Seite, um den Flush voll zu machen.
Die erste Hand auf diesem Level und ich war draussen.
Trotzdem waren die vorherigen Stufen wirklich toll zu spielen. Ich konnte mich easy hoch bringen und hatte nie das Gefühl, dass es mal eng sein könnte. Am Anfang wie immer tight und gegen später die richtigen Moves zu den richtigen Situationen. Teilweise war ich auch mal sehr down und konnte mich doch wieder bis auf den ersten Platz hochspielen.
Ich habe danach überlegt, ob ich noch mal mein Glück versuchen sollte, doch ganz überzeugt bin ich von den Steps noch nicht. Das liegt aber eher an den Wartezeiten auf den höheren Limits. Ich beobachtete mal die höchste Stufe, auf der es ja erst Geld gibt. Über mehrere Stunden hinweg war nur eine einzelne Person angemeldet und wartete darauf, dass endlich Gegner hinzustoßen würden. Was das angeht, macht es die ganze Sache wieder wenig lukrativ.
Ansonsten habe ich noch einen einzelnen Shot im Cashgame auf NL50 versucht. Leider war das nicht sonderlich von Erfolg gekrönt und kostete mich auch fast einen kompletten Stack als ich mit KK in ein Set Damen lief. Bis zum Ende konnte ich das auch nicht mehr reinholen, doch ich werde dran bleiben. Eventuell beginne ich bald als Half Stack auf diesem Level.
Mittwoch, 18. April 2007
Multi SNG die 2.
Wieder Turniere und eine kurze Runde Cashgame haben mich heute an den Tischen gehalten.
Im Cashgame ging es nur leicht nach oben, aber die Turniere waren recht erfolgreich.
Ich spielte wieder 4 Stück mit 50 Spielern und $6 sowie $11 Buy In.
Im ersten $11er wurde ich leider nach und nach ausgeblindet, doch am ersten $6 schaffte ich es an den Final Table und auch ins Geld. Doch mit dem sechsten oder fünften Platz (genau weiß ich es leider nicht mehr, da PO diese Turniere nicht mitverfolgt) war der Gewinn leider nicht so üppig.
Ich spielte also noch einmal die selbe Mischung und diesmal war es genau umgekehrt. Am $6er lief es nicht, doch der $11er brachte die richtigen Karten und auch die dazu passenden Gegner.
Ich war schon recht früh Chipleader und kam so auch an den Final Table. Da hier die Spieler supertight waren, konnte ich meinen Stack weiter ausbauen. Doch als wir nur noch zu viert waren, gab es wieder das bekannte Rumgeschiebe der Blinds, da diese bis auf 3000/1500 kletterten. Etliche All Ins wurden nicht gecallt, da sich wohl jeder ganz hoch folden wollte.
Zum Schluss ging es ins Heads Up mit 2:1 Chips für mich und nach gerade mal 3 Händen war das Spiel vorbei. Preflop mit AJs kam am Flop mein J und am River das Ass. K8s des Gegners waren nicht genug.
Es zeigte sich, dass die Gegner in diesen Turnieren sehr verhalten spielen und bei weitem nicht so unberechenbar sind, wie in den üblichen Turnieren. Selbst ohne PO kann man die Gegner gut einschätzen und mit einer tighten Spielweise einigermaßen weit kommen. Für mich eine gute Alternative zum üblichen Spiel, wenn man gerade nicht auf die Punkte angewiesen ist.
Natürlich hab ich noch nicht die richtige Samplesize um das wirklich beurteilen zu können, aber diese werde ich sicher noch bekommen.Ansonsten habe ich von Casino-on-Net endlich eine Email (nachdem ich schon zwei Mal meine Dokumente, wie gescannter Ausweis eigeschickt habe), dass alles geprüft wird und ich in den nächsten Tagen Bescheid bekomme. Mal sehen was dann wird.
Hier meine Bankroll.
Partypoker: $878
Everest: $409
Casino-on-Net: $200
Pokerstars: $0
Titan: $0
Moneybooker: $75
Gesamt: $1.562
Dienstag, 17. April 2007
Multi SNG
Da ich noch immer keine Lust auf Cashgame hatte, waren heute Abend ein paar Turniere angesagt. Ich meldete mich bei 3 Multitabble SNGs mit jeweils 50 Spielern an, mit zwei Mal $6 Buy In und ein Mal $11. Bei den beiden $6ern war ich schnell draussen, doch beim $11er lief es gut. Mit tightem Spiel und den Strategien von Harrington on Hold'Em im Hinterkopf, konnte ich mich in den richtigen Situationen nach und nach an den Final Table bringen.
Als wir nur noch zu fünft und die Blinds bei 2000/1000 waren, gab es ein ziemliches Hin und Her, da die Pötte riesig wurden. Mal war man auf 15.000 runter und in der nächsten Hand wieder bei 45.000.
Schlussendlich schied ich aber mit AQs gegen 44 aus und hatte mit dem 3. Platz $85 sicher.
Damit ist meine Partybankroll wieder auf $737.
Montag, 16. April 2007
Pokerunlust
Ich muss leider sagen, dass ich gerade ein wenig des Poker überdrüssig bin.
Das liegt einmal an dem wirklich klasse Wetter, an einigen privaten Dingen, die mich zeitlich und energiemäßig in Beschlag nehmen und nicht zuletzt an den neueren Verlusten.
Die Runden, die ich spielte gingen leider alle misserabel aus. Am Samstag hatte ich einen Tisch, der dermaßen loose war, dass wirklich alle weit über 50% Flop Seen Rate hatten. Ich spielte daher natürlich entsprechend tight und verlor trotzdem zwei Stacks innerhalb einer halben Stunde mit absoluten Premiumhänden, die leider bis zum River nicht mehr ganz so premium waren. Ansonsten wurde an diesem Tisch nur das Geld von einem zum anderen geschoben.
Doch auch an den anderen Tischen lief es nicht viel besser.
Alles in allem ging meine Partybankroll wieder auf $670 runter, womit ich auf dem Stand von vor einer Woche wäre. Vielleicht sollte ich mich zumindest an den Wochenenden mehr von den Tischen fern halten.
Weiterhin habe ich am Freitag noch von meiner Everestbankroll $200 zum Onlinecasino von 888.com geschafft. Da man ja dort sofort seinen Bonus bekommt, wieder auscashen kann und so eigentlich ohne Risiko nur mit dem Bonusgeld spielt, war das eine interessante Sache.
Tatsächlich ging das auch erst mal ohne Probleme. Mir standen $200 Bonus zur Verfügung plus $15 weitere durch die Werbeaktion von .\\iCRO. Eigentlich sollten das zwar $30 sein, aber diese bekommt man wohl nur in zwei Etappen ausbezahlt.
Innerhalb einer Stunde setzte ich damit über $1.000 um und konnte mich auf $300 steigern.
Doch als ich dann eine Pause einlegte und später weiterspielen wollte, war mein Account geschlossen. Eine Email forderte mich auf, Ausweis und Ähnliches einzuscannen und zurück zu schicken. Danach erhielt ich zwar eine automatische Antwortbestätigung mit dem Hinweise dass eine persönliche Antwort innerhalb 24-48h eintreffen sollte, aber darauf warte ich noch immer.
Ich werde wohl heute Abend noch einmal hinschreiben, wenn ich bis dahin noch nichts gehört habe.
Donnerstag, 12. April 2007
Tight or loose?

Heute morgen habe ich mal wieder richtig Plus gemacht. Gekrönt wurde das dann natürlich noch durch meinen freigespielten Bonus.
An durchwachsenen Tischen konnte ich mehrere Male meine Gegner stacken. Zwei Mal habe ich dabei AA gebustet, als meine Gegner diese kaum oder gar nicht preflop geraist hatten.
Ein Mal floppte ich mit QTo zwei Paare, die bis zum Ende hielten und das andere Mal entwickelte sich mit 56s bis zum Turn meine Straight. Bei der Straight muss ich aber sagen, dass mein Gegner wirklich erst am Turn aktiv wurde und trotz deutlichem Reraise sich nicht von seiner Hand trennen konnte. Glück für mich, aber die Hände waren auch bestrafenswert gespielt.
Somit hat sich mal wieder gezeigt, dass man sein Geld nicht nur mit Glück verdient, sondern eben auch mit dem Unvermögen der Gegner.
Wie Einige vielleicht schon bemerkt haben, bin ich einer der Spieler, die Poker für ein Strategiespiel halten. Selbstverständlich spielt Glück eine nicht unerhebliche Rolle, was man schon allein an den sogenannten Downswings immer wieder zu spüren bekommt. Wer sich aber nur auf sein Glück verlässt und jede zweite Hand spielt, wird meiner Meinung nach langfristig immer Verlust machen.
Doch es ist eben nicht nur damit getan, die richtigen Hände wie AA oder KK zu spielen, sondern diese auch klug zu nutzen. Limpen ist fast immer ein Fehler, doch auch am Flop und danach muss man den Wert seiner Hand richtig einschätzen.
Dies gilt natürlich noch mehr bei Händen wie 76s und ähnlichen. Bei einem Board mit Overcards kann "betting for information" die richtige Wahl sein, wenn man sich über den Wert seiner Hand nicht im Klaren ist. Gar nichts zu tun, kann grundsätzlich den Gegner animieren an einer späteren Street selbst einen Move zu machen, den man selten bis gar nicht einschätzen kann.
Hat man doch diesen Fall und der Raise fällt eindeutig sehr gering aus, habe ich erlebt, dass auf einen pottgroßen Reraise sehr häufig gefoldet wird.
Hierzu sollte man allerdings den Gegner schon etwas länger am Tisch haben, um zu wissen ob er selbst sehr tight spielt oder eben auch marginale Hände spielt.
Hierfür ein Beispiel an Short Handed Tischen:
Ein tighter Gegner (was wir durch Beobachtung oder Pokeroffice wissen) bettet preflop nur eine weitere BB. Wir selbst halten 78s und entscheiden uns in später Position zu callen. Dies kann bei vielen Callern klug sein, da der Pott sehr groß wird (Pottodds) und wir mit dem richtigen Treffer gut ausbezahlt werden, oder eben noch besser bei nur einem Gegner.
Kommt ein Flop mit vielen niedrigen Karten, egal ob wir treffen oder nicht, werden einzelne tighte Gegner sehr oft auf ein eigenes aggresives Spiel hin folden. Position und Tableimage ist hierbei das Schlüsselwort.
Auf eine nicht zu hohe Erhöhung antworten wir mit einem Reraise und auf einen Check mit einer eigenen Erhöhung. Dazu sollte man sich stets vor Augen halten, dass ein tighter Gegner mit bspw. AK gern eine niedrige bis mittlere Continuation Bet macht, obwohl er nichts getroffen hat. Auf einen Reraise sehen sie sich dann aber oft hinten.
Selbst muss man nur wieder aufpassen, wenn gecallt oder erneut geraist wird. Ein hohes Pocketpaar wird bei niedrigen Boardkarten selten aufgegeben.
Man investiert so zwar Geld aber gewinnt dadurch genug Pötte, dass es sich auszahlt.
Natürlich darf man mich nicht falsch verstehen. All das kommt auf die richtige Situation an und gute Reads auf die Gegner. Ich rate nicht dazu jede marginale Hand zu spielen, aber wenn man sich dazu entscheidet, muss man diese aggresiv handhaben, aber auch bereit sein bei großer Gegenwehr einen Pott aufzugeben.
Nun aber zu meiner Bankroll:
Partypoker: $849
Everest: $609
Pokerstars: $0
Titan: $0
Moneybooker: $75
Gesamt: $1.533
Jetzt wird es wieder Zeit weiter zu denken. Eventuell gebe ich Titan noch einmal eine Chance, da ich dort einen netten Reladbonus (70% up to $300) angeboten bekommen habe.
Desweitern werde ich wohl .\\iCROs Casinobonus austesten, da man dort einzahlt, seinen Bonus gut geschrieben bekommt und dann seine Einzahlung sofort wieder auscashen kann. So spielt man nur mit seinem Bonusgeld und hat kein weiteres Risiko.
An durchwachsenen Tischen konnte ich mehrere Male meine Gegner stacken. Zwei Mal habe ich dabei AA gebustet, als meine Gegner diese kaum oder gar nicht preflop geraist hatten.
Ein Mal floppte ich mit QTo zwei Paare, die bis zum Ende hielten und das andere Mal entwickelte sich mit 56s bis zum Turn meine Straight. Bei der Straight muss ich aber sagen, dass mein Gegner wirklich erst am Turn aktiv wurde und trotz deutlichem Reraise sich nicht von seiner Hand trennen konnte. Glück für mich, aber die Hände waren auch bestrafenswert gespielt.
Somit hat sich mal wieder gezeigt, dass man sein Geld nicht nur mit Glück verdient, sondern eben auch mit dem Unvermögen der Gegner.
Wie Einige vielleicht schon bemerkt haben, bin ich einer der Spieler, die Poker für ein Strategiespiel halten. Selbstverständlich spielt Glück eine nicht unerhebliche Rolle, was man schon allein an den sogenannten Downswings immer wieder zu spüren bekommt. Wer sich aber nur auf sein Glück verlässt und jede zweite Hand spielt, wird meiner Meinung nach langfristig immer Verlust machen.
Doch es ist eben nicht nur damit getan, die richtigen Hände wie AA oder KK zu spielen, sondern diese auch klug zu nutzen. Limpen ist fast immer ein Fehler, doch auch am Flop und danach muss man den Wert seiner Hand richtig einschätzen.
Dies gilt natürlich noch mehr bei Händen wie 76s und ähnlichen. Bei einem Board mit Overcards kann "betting for information" die richtige Wahl sein, wenn man sich über den Wert seiner Hand nicht im Klaren ist. Gar nichts zu tun, kann grundsätzlich den Gegner animieren an einer späteren Street selbst einen Move zu machen, den man selten bis gar nicht einschätzen kann.
Hat man doch diesen Fall und der Raise fällt eindeutig sehr gering aus, habe ich erlebt, dass auf einen pottgroßen Reraise sehr häufig gefoldet wird.
Hierzu sollte man allerdings den Gegner schon etwas länger am Tisch haben, um zu wissen ob er selbst sehr tight spielt oder eben auch marginale Hände spielt.
Hierfür ein Beispiel an Short Handed Tischen:
Ein tighter Gegner (was wir durch Beobachtung oder Pokeroffice wissen) bettet preflop nur eine weitere BB. Wir selbst halten 78s und entscheiden uns in später Position zu callen. Dies kann bei vielen Callern klug sein, da der Pott sehr groß wird (Pottodds) und wir mit dem richtigen Treffer gut ausbezahlt werden, oder eben noch besser bei nur einem Gegner.
Kommt ein Flop mit vielen niedrigen Karten, egal ob wir treffen oder nicht, werden einzelne tighte Gegner sehr oft auf ein eigenes aggresives Spiel hin folden. Position und Tableimage ist hierbei das Schlüsselwort.
Auf eine nicht zu hohe Erhöhung antworten wir mit einem Reraise und auf einen Check mit einer eigenen Erhöhung. Dazu sollte man sich stets vor Augen halten, dass ein tighter Gegner mit bspw. AK gern eine niedrige bis mittlere Continuation Bet macht, obwohl er nichts getroffen hat. Auf einen Reraise sehen sie sich dann aber oft hinten.
Selbst muss man nur wieder aufpassen, wenn gecallt oder erneut geraist wird. Ein hohes Pocketpaar wird bei niedrigen Boardkarten selten aufgegeben.
Man investiert so zwar Geld aber gewinnt dadurch genug Pötte, dass es sich auszahlt.
Natürlich darf man mich nicht falsch verstehen. All das kommt auf die richtige Situation an und gute Reads auf die Gegner. Ich rate nicht dazu jede marginale Hand zu spielen, aber wenn man sich dazu entscheidet, muss man diese aggresiv handhaben, aber auch bereit sein bei großer Gegenwehr einen Pott aufzugeben.
Nun aber zu meiner Bankroll:
Partypoker: $849
Everest: $609
Pokerstars: $0
Titan: $0
Moneybooker: $75
Gesamt: $1.533
Jetzt wird es wieder Zeit weiter zu denken. Eventuell gebe ich Titan noch einmal eine Chance, da ich dort einen netten Reladbonus (70% up to $300) angeboten bekommen habe.
Desweitern werde ich wohl .\\iCROs Casinobonus austesten, da man dort einzahlt, seinen Bonus gut geschrieben bekommt und dann seine Einzahlung sofort wieder auscashen kann. So spielt man nur mit seinem Bonusgeld und hat kein weiteres Risiko.
Mittwoch, 11. April 2007
Schritt für Schritt
Trotz einigem privaten Stress konnte ich meine Hände für den Bonus weiter abspielen. Es fehlen derzeit nur noch 280, die ich sicherlich heute oder morgen früh komplett clearen kann.
Die Session ging dazu noch wenigstens mit einem leichten Plus zu Ende, da ich diesmal wirklich so gut wie keine vernünftige Hand bekam. Meine Gegner waren gestern selbst sehr aggresiv, wodurch ich meine marginalen Hände doch lieber wegwarf und wieder etwas tighter wurde (was nicht gerade leicht ist, wenn die besten Hände des Abends AJo und AQo sind).
Doch dafür hatte ich mal wieder die richtige Zahl fürs Roulette. Mit einem Dollar zum Abschluss auf die 6, konnte ich wieder mal einen Treffer landen, was meiner Bankroll noch mal einen kleinen Schub nach oben gab.
Partypoker: $675
Everest: $609
Pokerstars: $0
Titan: $0
Moneybooker: $75
Gesamt: $1.359
Montag, 9. April 2007
Back in Black
...um es mal mit den Worten von AC/DC zu sagen. Endlich wieder schwarze Zahlen und das auf Partypoker.
Über Ostern konnte ich am Laptop ein paar kurze Sessions auf Partypoker einlegen. Um meinen aktuellen Bonus von $100 freizuspielen benötigt es mal wieder 1.000 raked Hands, die ich komplett an den Short Handed Tischen abspielen möchte.
Mit einem aggresiven Stil und manchen loosen Händen konnte ich einige Pötte abstauben. Selbst gestackt wurde ich dabei zum Glück nur einmal, als sich meine gefloppte Straight bis zum River noch in ein Full House für meinen Gegner verwandelte.
Da es derzeit viele tighte Spieler an den Sechsertischen auf NL25 gibt, musste ich meinen Stil etwas anpassen. Ich spielte also sehr aggresiv und das auch mit kleinen suited Connectors oder Assen bei niedriger Beikarte.
Preflopraises wurden wenige gecallt und wenn, konnte man mit einer Contibet immer noch viel zum Folden bringen, sofern das Board dies ermöglichte.
Diese Taktik ist natürlich etwas gefährlich und man muss gut auf die Gegner aufpassen. Reraises sind mit Vorsicht zu geniesen und ich konnte dabei einige Male meine Gegner an Hand ihres Setzverhaltens in etwa einschätzen.
Sicherlich werde ich so nicht ständig weiterspielen, aber wenn es die Gegner erfordern ist es gut zu wissen, dass man auch anders noch Value rausholen kann. Eine tighte Spielweise bringt sicherlich mehr Gewinn, aber eben nur, wenn die Gegner entsprechend mitspielen.
Hier meine aktuelle Bankroll.
Partypoker: $625
Everest: $609
Pokerstars: $0
Titan: $0
Moneybooker: $75
Gesamt: $1.309
Leider konnte ich nur $500 von Moneybookers auf PP einzahlen, da dies scheinbar der maximal einzahlbare Betrag für mich war. Ich sollte wohl mal meinen dortigen Account hochstufen.
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