
Wie ihr an meinem aktuellen Chart seht, habe ich dieses Wochenende auf Pokertracker und Pokerace umgestellt. Das ist auch der Grund, warum ich kaum zum spielen kam. Meine Fresse, war das ein Kampf, bis ich wirklich alles vernünftig zum Laufen gebracht hatte. Erst mal dauerte es ewig, bis ich alle alten Pokerstarshände vernünftig eingelesen hatte, denn leider konnte PT nicht zu viele Daten auf einmal verarbeiten, weswegen ich nur nach und nach arbeiten konnte und vor allem dabeibleiben musste. Dann ging ich an die Tische und bekam keine aktuellen Hände angezeigt. Die vorhandenen Daten blieben einfach stehen und neue Daten kamen nicht dazu. Also wieder auf Fehlersuche begeben. Lange Rede, kurzer Sinn: Irgendwann gestern Abend war ich endlich soweit, dass alles vernünftig lief. Meine kurze Session danach lief auch zufriedenstellend und ich konnte das Wochenende mit $50 Plus abschließen. Jetzt muss ich mich nur noch an die neue Ansicht gewöhnen.
Am gestrigen Abend gab es bei Pokerstars mal wieder ein Update, wodurch sich irgendwie der Dealerchat änderte. Damit war dann leider auch verbunden, dass mein Pokeroffice nicht mehr ging. Von Pokertracker erhielt ich erst heute Morgen den tatsächlichen Freischaltcode, da dieser ja nicht von Ps.de kommt. So konnte ich also auch mit PT noch nicht experimentieren und spielte blind.Irgendwie hatte ich aber den Eindruck, dass das nicht nur für mich galt, sondern auch andere Spieler betraf, denn selten hatte ich so zurückhaltende Gegner an den Tischen. Es gab so gut wie nie richtige Action außer als einmal QQ auf KK traf und dabei beide Stacks in der Mitte landeten. Ich selbst wurde leider so gut wie nie richtig ausbezahlt, sondern musste mich mit eher kleinen Pötten begnügen.Trotzdem konnte ich nach und nach Gewinn einfahren und die Session mit einem Plus von $30 abschließen.Interessant fand ich aber schon, wie schnell man doch von seinen Hilfsmitteln abhängig wird. Ich mein, für so etwas wie die Pott Odds und Outs Berechnung benötige ich schon lange keine Hilfe mehr, aber die Stats der Gegner zu haben, ist schon wirklich nett. Auch eine Session danach noch mal analysieren zu können, ohne dafür Handhistorien wälzen zu müssen ist eine feine Sache. Und gerade fürs Multitabblen halte ich in der Zwischenzeit Hilfsprogramme unvermeidbar.Bankroll:Pokerstars: $730Neteller: $79
So, dann möchte ich euch mal nicht den versprochenen Graph schuldig bleiben. Dieser läuft nun genau vom 01.10. bis zum heutigen Mittag, als ich auch noch eine kurze Session spielte. Man sieht sehr gut die großen Einbrüche des Wochenendes, wo ich mich immer wieder zurückkämpfen musste. Ich hoffe jetzt nur, dass sich der Trend nach oben hin fortsetzt.
Nachtrag:
Da les ich doch gerade auf Pokerstrategy, dass alle möglichen Leute ihre Pockertracker und Pokeracelizenzen bekommen haben, nur ich war wieder nicht dabei. Dann dachte ich, schau doch lieber mal in den Spamordner rein. Und tatsächlich, da waren die heißersehnten Emails.
Von daher kann ich mich nun endlich auch mit Pokertracker beschäftigen.
Mal sehen, was mich mehr überzeugt, PO oder eben PT.
Gestern stellte man mir die Frage, warum ich eigentlich auf Stars spiele, wo es doch deutlich fischigere Seiten gibt.Die Frage ist natürlich voll und ganz berechtigt, besonders da ich auf Everest ja auch einen Account habe. Also habe ich mir dazu mal Gedanken gemacht.1. BonusEinen schönen Reloadbonus gab es vor kurzem auch bei Stars und den spiele ich derzeit noch ab. Normalerweise versuche ich aber auch auf Everest die Boni mitzunehmen, wenn ich dafür einen Teil meiner Bankroll zur Verfügung habe.2. Monitor Auf Stars versuche ich mir einen Monitor aus dem FPP-Shop zu erspielen, wofür ich schon die Hälfte der Punkte zusammen habe.3. GegnerÜberwiegend komme ich mit den Gegnern auf Stars eigentlich gut zurecht. Man sagt zwar, dass diese im Schnitt besser wären, als auf anderen Seiten, aber das kann ich nicht durchgängig bestätigen. An den Short Handed Tischen findet man auf jeden Fall auch genügend schlechte Spieler.Dazu kommt noch, dass ich mich ja auch verbessern möchte, wozu man sich auch mal mit besseren Gegnern an die Tische setzen sollte.4. PokerofficeEverest wird leider von Pokeroffice nicht vernünftig unterstützt und die Konvertiererei ist umständlich. Bald sollte mir aber auch Pokertracker zur Verfügung stehen, wodurch die Sache dann wieder anders aussieht.5. OmahaDa ich hin und wieder auch Omaha spiele brauche ich natürlich auch eine Seite, die dieses Spiel anbietet. Bei Everest ist das leider nicht der Fall.6. TischzahlAuf Stars finde ich zu jeder Uhrzeit genügend Spieler an den Tischen. Bei Everest kann es schon mal tagsüber oder früh morgens eng werden.Und zuletzt: Mir gefällt die Seite einfach. Zusammen mit Everest ist es eigentlich auch meine Lieblingsseite. Weder auf Titan noch Partypoker oder auch Mansion fühle ich mich so wohl.
Trotzdem werde ich nach Erreichen des Monitors sicher auch wieder etwas anderes versuchen.
Na, schon fast wieder eine Woche her seit meinem letzten Eintrag, aber es gab auch einfach nichts zu berichten. Ich spielte die eine oder andere Session und blieb gesamt meistens break even. Mal endete ich $10 im Plus, mal mit $15 Verlust. Derzeit bin ich wieder bei 4 NL25 SH Tischen angelangt und komme damit auch recht gut zurecht. Trotzdem war das Wochenende wieder eine einzige Berg und Talfahrt. Mit $605 hatte ich begonnen und das am Freitag auf $620 ausbauen können. Am Samstag fiel ich zwischenzeitlich wieder auf sogar $560 ab. Wie so oft hatte ich ein paar Tische, an denen es echt gut lief um dann wieder an einem Tisch ständig zu verlieren. Der Schlusspunkt war dann, als ich mit einem Tablestack von $58 AA bekam und es gegen den zweiten am Tisch mit $44 bereits preflop zum All In kam. Ich war mir sicher, dass er mindestens QQ haben würde und bei Chancen von 80:20 war ich natürlich für den Call dankbar. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wobei ich, wenn ich ehrlich bin, so was ja fast schon erwartet hatte. Am River kam der König und er zeigte beim Showdown natürlich KK. Also absoluter Tiefstand von $560 erreicht und ich musste wieder Verlustbegrenzung betreiben. Dies gelang aber recht gut und mit aggressivem Spiel konnte ich mich wieder auf $607 zurückkämpfen. Allerdings war das Glück dann auch noch mal auf meiner Seite, als ich selbst einen Bad Beat verteilte. Mit QQ konnte ich meinem Gegner seine 7 nicht glauben, als am Turn die zweite davon auf dem Board erschien. Es kam zum All In und nur durch meine Dame am River gewann ich diesen Pott noch. Am Sonntag ging die wilde Fahrt dann weiter, wobei es dieses Mal tendenziell eher nach oben ging. Mit ein paar absoluten Gurken am Tisch, was das aber auch keine Kunst. Zwei Amis spielten über 50% ihrer Hände und unterhielten sich dabei fleißig im Chat. Der eine kaufte ständig $5-$10 nach und der andere fiel so langsam von über $50 auf knapp $17 zurück. Einiges davon wanderte zu mir. Ich habe wirklich nichts gegen Gegner, die jede Hand spielen wollen und alles callen, solange sie ihre Treffer dann gegen andere am Tisch haben. Am Ende stoppte ich bei $644 und war damit auch zufrieden, nach den vorherigen Höhen und Tiefen. Morgen werde ich dann auch noch einen Graph dazu nachreichen. Damit ihr mal seht, wovon ich eigentlich rede.
Ansonsten habe ich hier noch ein nettes Choaching Video für SNGs gefunden. Vielleicht kann der ein oder andere noch was draus lernen. Viel Spaß dabei.
Auch wenn es derzeit kaum Punkte für mich gibt (muss mir den Silverstar erst wieder erspielen), konnte ich doch wenigstens dollarmäßig punkten.An drei NL25 SH Tischen lief es eigentlich recht gut und ich konnte nach und nach meine Stacks ausbauen. Interessant war dabei mal wieder, wie unterschiedlich doch die Tische ausfielen. Einmal hatte ich nur Spieler die unter 20% ihrer Hände spielten und dann wieder Tische mit den Postflopwerten über 40%. Eigentlich wollte ich meinen tighten Tischen schon schließen, als ich endlich mal mit 55 mein Set traf und den Postflopaggressor mit seinen Kings stacken konnte. Da stellt sich doch die Frage, was für Gegner man bevorzugen sollte? Natürlich kommt das meiste Geld von den Fischen, die alles spielen. Aber einen tighten Gegner kann man fast immer besser einschätzen und wenn dieser sich nicht von seinen Overpairs trennen kann umso besser. Die Session ergab $54 Gewinn und knapp über 50 FPPs. Damit werde ich also für meinen Bonus und auch den Monitor noch etwas brauchen. Aber so lange die Gewinne stimmen, will ich mich gar nicht beschweren.
...ist doch auch was, wie ich finde. Zumindest was die Wochenenden angeht und wenn ich Cashgame spiele. Gesamt ging es nur etwa $10 runter womit ich fast zufrieden bin. Es nervt aber natürlich trotzdem tierisch, wie viele Blödmänner da aus ihren Löchern kriechen.Ich hatte beispielsweise einen Spieler am Tisch, der so ziemlich jede Hand spielte und dann plötzlich die unmöglichsten Raises und Bluffs machte. Meistens ekelte er damit auch alle raus und zeigte dann 72o oder 59o mit maximal Buttom Pair. Als ich endlich AA hatte reraiste ich einen tighten Spieler vor mir, was der Freak nach mir natürlich callte. Der Erste legte stattdessen ab. Am Flop kam 4 4 K und auf meinen Raise ging er All In. Ich callte und sah am Show Down 42o. Tja, das Ende vom Lied war, dass er 4 Hände später broke war und mein Geld an die anderen Spieler am Tisch verteilt hatte, wo ich es mir dann nach und nach wiederholen durfte.Auf PP habe ich mein $10 Bonusgeld ebenfalls in einem Turnier eingesetzt und leider ohne zu cashen verloren. Aber das lässt sich verschmerzen.